Empfehlungswidget SiegelEmpfehlungswidget Siegel ohne Beschriftung
Empfehlungswidget SternEmpfehlungswidget SternEmpfehlungswidget SternEmpfehlungswidget SternEmpfehlungswidget Stern leer
SUPER

Plasma-Pen

Wie funktioniert die Plasma-Behandlung?

An der Applikatoren-Spitze des Plasma-Pens wird mithilfe von ionisierter Umgebungsluft ein sogenannter Plasma-Blitz erzeugt. Der Übertritt der Energie auf die Haut findet nur statt, wenn die Applikatoren-Spitze einen Abstand von ca. 0,5 mm zur Haut hat, also nicht direkt mit dieser in Berührung kommt. Das sichtbare Ergebnis der Behandlung ist die thermische Hautreaktion, die sogenannten „Plasma-Punkte“. Jeder gesetzte Plasma-Punkt erzeugt einen Effektradius, welcher die Haut in unmittelbarer Umgebung zusammenzieht. Durch die optimale Anordnung der Punkte entsteht ein Effektraster, welches eine deutliche Straffung des Areals bewirkt.
Insgesamt ist die Behandlung komplikationsarm, gewebeschonend und durch eine Vorbehandlungscreme nahezu schmerzfrei.
Das Ergebnis der Behandlung ist sofort für einige Minuten sichtbar, danach entsteht eine Schwellung, die einige Tage andauern kann.

Für wen eignet sich die Plasma-Pen-Lidstraffung?

Die Plasma Pen Behandlung eignet sich in besonderem Maße für Patienten, die erste Augenfältchen und beginnende Schlupflider ohne OP behandeln möchten. Tränensäcke sollten – falls vorhanden – nicht allzu stark ausgeprägt sein. Ist die Faltenbildung bereits weiter fortgeschritten, ist eine chirurgische Lidstraffung unter Umständen besser geeignet.

Plasma-Pen vs. Operation?

Kann der Plasma-Pen eine operative Lidstraffung ersetzen?

In einem frühen Stadium kann man dies bejahen. Doch da die Behandlung nur an der oberen Hautschicht durchgeführt wird, kann sie operative Methoden nicht ersetzen. Bei stark ausgeprägten Falten, Schlupflidern oder Tränensäcken muss auch das tieferliegende Gewebe behandelt werden – dann erzielt die operative Lidstraffung im Normalfall bessere Ergebnisse.

Behandlungsbereiche

  • leicht ausgeprägte Schlupflider
  • leicht ausgeprägte Tränensäcke
  • Augenfältchen/Krähenfüße
  • Zornesfalten
  • Oberlippenfältchen
  • Fältchen am Ohr
  • Pigmentflecken
  • Fibrome

Wann ist eine Plasma-Pen-Behandlung nicht geeignet?

  • In der Schwangerschaft
  • Bei akuten Entzündungen oder Verletzungen im Behandlungsbereich
  • Bei Personen mit Herzschrittmachern
  • Bei Krebserkrankungen
  • Bei Krampfadern
  • Bei Epilepsie und Autoimmunkrankheiten
  • Wenn Personen zur Bildung von Keloiden (wuchernden Narben) neigen
  • Bei Diabetes mit schlechter Wundheilung
  • Bei Einnahme von Marcumar oder anderen blutverdünnenden Medikamenten
  • Bei Vorhandensein metallischer Implantate

Wie sieht die Nachsorge aus?

Durch die Plasma-Pen-Behandlung entstehen winzige Verletzungen auf der Haut, die in der Regel innerhalb von wenigen Tagen abheilen. Während dieser Zeit bilden sich Krusten und fallen schließlich von selbst ab. Der Wundschorf sollte auf keinen Fall abgekratzt werden, um eine Narbenbildung zu vermeiden. Auch auf eigenständiges Kühlen sollte verzichtet werden, da die Thermoreaktion der Haut nach der Hitzebehandlung vorübergehend gestört ist. Im schlimmsten Fall könnten Kühlmaßnahmen zu Erfrierungen führen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, während der ersten Tage auf Make-up zu verzichten und antibakterielle Reinigungsprodukte zu verwenden. Die behandelten Areale sollten möglichst trocken gehalten werden und ausschließlich mit den empfohlenen Präparaten gepflegt werden. Während der ersten Wochen nach der Lidkorrektur weist die Haut eine rosafarbene Färbung auf. Während dieser Zeit sollte sie mit einem UV-Blocker (LSF 50) geschützt werden. Unmittelbar nach der Behandlung sollte außerdem auf Sport, Sauna- und Solarium verzichtet werden. Grundsätzlich ist man direkt nach der Lidkorrektur wieder gesellschaftsfähig. Während der ersten Tage kann es allerdings noch zu leichten Rötungen und Schwellungen kommen.

Wie viele Sitzungen sind für eine erfolgreiche Behandlung notwendig?

In den meisten Fällen genügt eine Plasma-Pen-Behandlung, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Bei ausgeprägten Schlupflidern können jedoch bis zu drei Sitzungen erforderlich sein. Diese werden im Abstand von jeweils etwa 8-12 Wochen durchgeführt.

Welche Vorteile bietet die Lidstraffung mit dem Plasma-Pen?

Die Plasma-Pen-Behandlung ist eine nicht-invasive Form der Lidkorrektur und dadurch sehr risikoarm. Es werden keine Hautschnitte vorgenommen, sodass das tiefe liegende Gewebe unberührt bleibt. Dadurch sinkt auch die Gefahr einer Narbenbildung. Zudem verläuft die Plasma-Pen-Behandlung völlig berührungsfrei und ohne Fremdsubstanzen. Allergische Reaktionen sind somit ausgeschlossen. Die Plasma-Pen-Behandlung ist ein kurzer ambulanter Eingriff, der keine oder nur geringe Ausfallzeiten verursacht. Falls die Faltenbildung weiter fortschreitet, steht einer erneuten Behandlung nichts im Wege.